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F1 Grosser Preis von Spanien, Madrid

Standort
Madrid, Spanien
Jahr
2026
Produkte
Tribünen, Stadien und Arenen, Eventstrukturen

Im September 2026 wurde Madrid zum Austragungsort eines Formel-1-Rennens. Für den Grand Prix entstand rund um das Messegelände IFEMA mit dem MADRING eine neue Rennstrecke. Damit das Publikum das Renngeschehen aus unterschiedlichen Perspektiven verfolgen und sich auf dem Gelände bewegen konnte, war eine umfangreiche temporäre Infrastruktur erforderlich. NÜSSLI übernahm dabei zentrale Aufgaben im Zuschauer- und Hospitality-Bereich. Das Projekt umfasste Tribünenanlagen für mehr als 92'000 Personen, 13 Fussgängerbrücken sowie zwei mehrgeschossige Hospitality-Gebäude.

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Tribünen für unterschiedliche Ansprüche und Sichtweisen

Die Tribünenanlagen bildeten einen wesentlichen Teil der Zuschauerinfrastruktur am MADRING. NÜSSLI realisierte Tribünen in den Kategorien Gold, Silber, Silber Plus und Bronze. Damit standen entlang der Rennstrecke verschiedene Platzkategorien zur Verfügung. Je nach Standort wurden die Tribünen offen oder mit einer Überdachung ausgeführt. Auch bei der Bestuhlung kamen unterschiedliche Ausführungen zum Einsatz. Das Angebot reichte von Standard- bis zu Premium-Sitzplätzen. Insgesamt boten die Anlagen mehr als 92'000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit entstand eine gross dimensionierte temporäre Zuschauerinfrastruktur, die den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Tribünenbereiche Rechnung trug. Ein weiterer Bestandteil des Konzepts war die Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Dafür wurden spezielle Plattformen eingerichtet, auf denen auch Begleitpersonen Platz fanden. So wurden neben den verschiedenen Sitzplatzkategorien auch entsprechende Bereiche für ein barriereärmeres Zuschauererlebnis berücksichtigt.

13 Brücken für die Wege über die Rennstrecke

Bei einem Formel-1-Rennen müssen sich die Besucherinnen und Besucher zwischen unterschiedlichen Zuschauer- und Veranstaltungsbereichen bewegen können. Am MADRING übernahmen 13 Fussgängerbrücken diese Verbindungsfunktion. Sie ermöglichten die Querung der Rennstrecke und verbanden die verschiedenen Bereiche des Areals miteinander. Die Brücken erreichten Spannweiten von bis zu 30 Metern. Ihre Konstruktion und Ausstattung waren auf den Einsatz während des Rennwochenendes ausgerichtet. Dazu gehörten Verkleidungen, Beleuchtung und Sicherheitsnetze. Aufzüge ermöglichten zudem die Erschliessung der verschiedenen Ebenen. Darüber hinaus wurden die Brücken für die Aufnahme von LED-Bildschirmen vorbereitet. NÜSSLI verantwortete bei diesen Konstruktionen die Planung, den Transport, die Montage, die Demontage und die Vermietung. Damit umfasste der Auftrag sämtliche wesentlichen Schritte von der Vorbereitung bis zum Rückbau der temporären Übergänge. Die 13 Brücken waren somit nicht nur eigenständige Bauwerke, sondern ein wichtiger Bestandteil der Besucherführung auf dem Rennstreckenareal.

Hospitality mit Skyboxen und eigenen Terrassen

Neben den Tribünen entstanden an den Kurven 2 und 3 zwei modulare Hospitality-Gebäude. Mit einer Höhe von jeweils zwölf Metern boten sie Raum für exklusive Zuschauerbereiche und die dazugehörige Verpflegungsinfrastruktur. Jedes Gebäude verfügte über zehn Skyboxen und zwei Catering-Module. Die einzelnen Skyboxen umfassten jeweils 25 Quadratmeter und waren direkt mit einer eigenen Terrasse mit Sitzgelegenheiten verbunden. Dadurch konnten die Gäste das Rennen aus den Innenräumen oder unter freiem Himmel verfolgen. Die Kombination aus geschütztem Innenbereich und privater Terrasse schuf unterschiedliche Möglichkeiten, das Renngeschehen zu erleben. Auch die Erschliessung und die Abläufe im Gebäude wurden berücksichtigt. Zwei Treppen und zwei Aufzüge verbanden die verschiedenen Ebenen. Während ein Aufzug für die Gäste vorgesehen war, diente der andere dem Personal. Auf Strassenebene befanden sich der Empfang und eine voll ausgestattete modulare Küche für das Catering. So verbanden die Hospitality-Bauten die Bereiche für die Gäste mit den notwendigen Einrichtungen für den Betrieb und die Verpflegung.

Temporäre Eventinfrastruktur für den internationalen Motorsport

Das Projekt am MADRING vereinte unterschiedliche Anforderungen an den temporären Eventbau. Tribünen, Fussgängerbrücken und Hospitality-Gebäude erfüllten jeweils eigene Funktionen und ergänzten sich zu einer abgestimmten Infrastruktur für das Formel-1-Rennwochenende. NÜSSLI brachte dafür verschiedene Konstruktionstypen zusammen – von gross dimensionierten Zuschaueranlagen über ausgestattete Brücken bis zu mehrgeschossigen modularen Gebäuden. Die Leistungen umfassten je nach Bauwerk die Planung, Bereitstellung, Montage und Demontage.

Der Einsatz in Madrid knüpfte an die Erfahrung von NÜSSLI bei internationalen Formel-1-Veranstaltungen an. Auch in Las Vegas, Zandvoort und Barcelona realisierte das Unternehmen temporäre Tribünenanlagen sowie weitere Eventbauten für den Motorsport. Die Projekte umfassten unterschiedliche Zuschauerbereiche, Überdachungen und Hospitality-Infrastrukturen und zeigen die Bandbreite der Lösungen, die NÜSSLI für Formel-1-Rennstrecken umsetzt.

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