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Kleinfeld Fussball WM SOCCA, Essen

Standort
Essen, Deutschland
Jahr
2026
Produkte
Tribünen, Stadien und Arenen

Vom 28. August bis zum 6. September spielten 48 Nationen auf dem Essener Kennedyplatz um den Socca-Weltmeistertitel. NÜSSLI realisierte die Arena für rund 2300 Zuschauende in gut anderthalb Wochen – mitten in der Fussgängerzone.

SOCCA Weltmeistertitel

Sechs gegen sechs, ein kleineres Spielfeld und kurze Halbzeiten: Socca ist Fussball in kompakter Form und mit viel Tempo. Beim natural elements SOCCA World Cup 2026 spielten 48 Nationen zehn Tage lang um den Titel, mit drei Spielblöcken pro Tag. Gespielt wurde auf dem Kennedyplatz, mitten in der Essener Innenstadt, umgeben von Geschäften, Restaurants und Passanten.

10 Tage, 48 Nationen

Essen war schon 2023 Gastgeber der Kleinfeldfussball-WM und hat das Turnier 2026 wieder in die Stadt geholt. Mit 48 Nationen war es die grösste Ausgabe seit der Premiere 2018. Im Finale gewann Deutschland 3:1 gegen Brasilien und wurde nach 2018 zum zweiten Mal Weltmeister.

Eine Arena mitten in der Stadt

Bei einem Projekt in der Innenstadt steht am Anfang die Frage, was vor Ort möglich ist. Der Kennedyplatz liegt in der Fussgängerzone, und das hat Folgen für den Aufbau: Die Zufahrt ist eingeschränkt, für das Material gibt es nur wenig Platz zum Umladen, und der normale Betrieb in der City läuft während der Bauarbeiten einfach weiter. Rund 20 LKW-Ladungen mit etwa 350 Tonnen Material wurden durch die Stadt gefahren. Vom ersten Bauteil bis zur fertigen Arena dauerte es gut anderthalb Wochen.

Vom Stadtplatz zum Spielfeld

Der Kennedyplatz ist ein Platz für Fussgänger, nicht für Fussballer. Der Boden fällt leicht ab und hat Unebenheiten, was für ein Spielfeld nicht passt. Deshalb stand am Anfang die Unterkonstruktion: Sie machte die Fläche eben und tragfähig, sodass der Kunstrasen gerade verlegt werden konnte. Das Ergebnis waren gleichbleibende Bedingungen und ein Ball, der während des ganzen Turniers gleich rollte.

Auf dieser Basis entstand die Arena. Auf wenig Platz mussten Spielfeld, Tribünen, Zugangswege und Technik zusammenpassen. Gute Sicht von allen Plätzen, Besucherströme, barrierefreie Zugänge, Sicherheit und die Logistik in der Innenstadt flossen dabei in die Planung ein. Die Tribünen wurden passend zum Kleinfeld und zum Turnierkonzept um das Spielfeld herum angeordnet. Die Aufgabe war, alle diese Anforderungen in einer temporären Anlage auf engem Raum unter einen Hut zu bringen.

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