Lauberhornrennen Wengen
Seit Jahren realisiert NÜSSLI für das Lauberhornrennen unterschiedlichste temporäre Strukturen – von Tribünen und Sponsorenplattformen bis zu VIP-Bereichen. Mit jeder Austragung entstehen neue Anforderungen und Lösungen.
Internationale Wintersportevents verlangen weit mehr als sportliche Höchstleistungen: Temporäre Infrastruktur muss unter Hochdruck entstehen, sich präzise an Gelände und Nutzung anpassen – und nach dem letzten Zielschwung wieder verschwinden.
Winter bedeutet Hochsaison. Während sich Athletinnen und Athleten auf Rennen, Sprünge und Sekundenbruchteile vorbereiten, läuft im Hintergrund ein ebenso präzise getakteter Ablauf: Planung, Logistik, Montage und Rückbau temporärer Infrastruktur. Für NÜSSLI ist diese Dynamik kein Ausnahmezustand, sondern gelebte Realität – Winter für Winter, Event für Event.
Was nach Kulisse aussieht, ist in Wahrheit ein Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und Timing. Tribünen, Kamerapodeste, VIP-Plattformen, Bühnen oder Medienbereiche entstehen in kurzer Zeit und sind ebenso rasch wieder verschwunden. Dazwischen liegen Wochen intensiver Vorbereitung – oft unter Bedingungen, in denen Präzision entscheidend ist.
Viele Wintersportveranstaltungen finden Jahr für Jahr an denselben Orten statt. Doch gleich bleiben sie nie. Zuschauerzahlen wachsen, Sponsorenformate verändern sich, Sicherheitsanforderungen steigen. Temporäre Infrastruktur muss sich diesen Entwicklungen anpassen, ohne an Verlässlichkeit zu verlieren. Gerade diese Wiederkehr ermöglicht eingespielte Abläufe: Planungsschritte sind bekannt, Schnittstellen klar definiert, Teams aufeinander abgestimmt. Gleichzeitig verlangt jede Austragung neue Lösungen – geprägt von Gelände, Wetter oder Nutzung. In manchen Fällen beginnt der Aufbau bereits vor dem eigentlichen Winter. Teile der Infrastruktur entstehen, solange der Boden noch offen ist, der finale Ausbau erfolgt kurz vor dem Anlass. Schnee und gefrorener Untergrund unterstützen so die Statik.
Seit Jahren realisiert NÜSSLI für das Lauberhornrennen unterschiedlichste temporäre Strukturen – von Tribünen und Sponsorenplattformen bis zu VIP-Bereichen. Mit jeder Austragung entstehen neue Anforderungen und Lösungen.
Eine Wintersaison folgt keinem linearen Muster. Veranstaltungen überschneiden sich, Material ist permanent unterwegs, Einsatzorte wechseln in kurzer Folge. Was heute noch genutzt wird, kommt wenige Tage später andernorts erneut zum Einsatz. Transport, Lagerung und Montage greifen dabei präzise ineinander. Diese Struktur erlaubt es, auch bei dichtem Kalender gleichbleibende Qualität zu sichern – unabhängig davon, ob es sich um eine alpine Rennstrecke, eine Biathlon-Arena oder ein urbanes Event handelt.
Ob Tribünen im Zielhang, Kamerapodeste entlang der Strecke oder Medien- und VIP-Bereiche: Jede Struktur wird exakt auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt. In Wengen fügen sich Sponsorenplattformen und VIP-Zelte in steiles Gelände ein, in Adelboden werden Tribünen zentimetergenau im engen Dorfraum zwischen Häusern und Garagen installiert, in Ruhpolding wird die Biathlon-Arena temporär erweitert.
Wintersport bedeutet längst nicht nur Ski Alpin oder Biathlon. Temporäre Infrastrukturen kommen ebenso bei Eiskunstlauf-Wettbewerben in bestehenden Arenen zum Einsatz oder wachsen bei Big-Air-Formaten für Freestyle-Events in die Höhe. TV-Türme sorgen für optimale Kameraperspektiven, Unterkonstruktionen tragen grossformatige LED-Wände, Bühnen und Mixed-Zonen strukturieren das Festival Village.
NÜSSLI war für die Infrastruktur des Big Air Chur verantwortlich. Neben der markanten Big-Air-Rampe umfasste das Projekt auch Bühnen, Produktionsbereiche und weitere temporäre Bauten. So entstand die Infrastruktur für ein Event, das den FIS Freeski- und Snowboard-Weltcup mit Musik und Festivalatmosphäre verband.
Bei den FIS Snowboard, Freestyle & Freeski Weltmeisterschaften 2025 in St. Moritz realisierte NÜSSLI Eventstrukturen an verschiedenen Wettkampfstätten sowie im Festival Village. Die massgeschneiderten Lösungen schufen die Infrastruktur für Athletinnen und Athleten, Fans und Medien – von der Piste über die Zielbereiche bis zum Veranstaltungsgelände.
Was all diese Einsätze verbindet, ist nicht das einzelne Projekt, sondern das Zusammenspiel aus Menschen, Erfahrung und Präzision. Die Crews wechseln von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort, arbeiten unter hohem Zeitdruck und liefern dennoch konstant ab. Betrachtet man diese Leistung über eine gesamte Wintersaison hinweg, wäre eine Kristallkugel auch für das Team hinter den Kulissen nicht unverdient.