Freestyle Weltmeisterschaft, St.Moritz
Die FIS Snowboard, Freestyle & Freeski Weltmeisterschaften 2025 in St. Moritz brachten die internationale Freestyle-Elite, tausende Wintersportfans und Medien aus aller Welt ins Engadin. NÜSSLI war für die Planung und Umsetzung der Eventstrukturen an verschiedenen Wettkampfstätten sowie im Festival Village verantwortlich. Mit massgeschneiderten Lösungen entstand die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaften – auf der Piste, im Zielbereich und auf dem Veranstaltungsgelände.
Eventinfrastruktur für eine internationale Weltmeisterschaft
Eine Weltmeisterschaft im Freestyle-Sport stellt besondere Anforderungen an die Eventinfrastruktur. Mehrere Wettkampfstätten, verschiedene Disziplinen sowie TV-Produktionen, Sponsoren, Medien und Besucher müssen gleichzeitig optimal betreut werden. Hinzu kommen die anspruchsvollen Bedingungen im alpinen Gelände, die eine präzise Planung und exakt aufeinander abgestimmte Bauabläufe erfordern. NÜSSLI entwickelte und realisierte dafür individuelle Eventstrukturen, die sich nahtlos in die unterschiedlichen Veranstaltungsbereiche integrierten und den hohen Anforderungen eines internationalen Wintersport-Grossanlasses gerecht wurden.
TV- und Medieninfrastruktur
Internationale Sportveranstaltungen erreichen heute ein Millionenpublikum über Fernsehen und digitale Medien. Entsprechend wichtig ist eine leistungsfähige Infrastruktur für Kamerateams, Fotografen und Journalisten. Für die Weltmeisterschaften errichtete NÜSSLI mehrere TV-Türme sowie die Mixed-Zone-Bereiche, in denen Athletinnen und Athleten direkt nach ihren Wettkämpfen Interviews gaben. Die erhöhten Kamerastandorte ermöglichten eindrucksvolle Perspektiven auf die Wettkämpfe und sorgten dafür, dass die spektakulären Sprünge und Rennen weltweit in bester Bildqualität übertragen werden konnten. Gleichzeitig boten die Medienbereiche optimale Arbeitsbedingungen für die internationale Berichterstattung.
Festival Village mit Bühne
Neben den sportlichen Wettkämpfen bildete das Festival Village den lebendigen Mittelpunkt der Veranstaltung. Hier trafen sich Besucherinnen und Besucher, Athleten, Sponsoren und Partner zum gemeinsamen Erlebnis abseits der Pisten. NÜSSLI realisierte die Veranstaltungsbühne als zentralen Austragungsort für Eröffnungsfeiern, Siegerehrungen, Shows und das Rahmenprogramm. Sie verlieh dem Festival Village eine attraktive Bühne für Unterhaltung und Begegnung und schuf einen Ort, an dem der Freestyle-Sport auch ausserhalb der Wettkämpfe gefeiert wurde.
Stabile Unterkonstruktionen für moderne Eventtechnik
Grossformatige LED-Wände gehören heute zu den wichtigsten Bestandteilen internationaler Sportveranstaltungen. Sie informieren Besucher über Wettkampfergebnisse, übertragen Live-Bilder und sorgen für ein intensives Veranstaltungserlebnis. Damit diese Technik sicher betrieben werden konnte, realisierte NÜSSLI die erforderlichen Unterkonstruktionen für die grossformatigen LED-Wände. Die Tragwerke wurden exakt auf die technischen Anforderungen abgestimmt und gewährleisteten auch unter anspruchsvollen Wetterbedingungen einen sicheren Betrieb der Veranstaltungstechnik.
VIP-Bereiche für Partner und Gäste
Internationale Sportveranstaltungen bieten Sponsoren, Partnern und Ehrengästen einen besonderen Rahmen für Begegnungen und Hospitality. Dafür realisierte NÜSSLI hochwertige VIP-Plattformen mit optimaler Sicht auf das Veranstaltungsgeschehen. Die Plattformen verbanden Funktionalität mit Komfort und integrierten sich harmonisch in das Gesamtkonzept der Weltmeisterschaften. So entstanden exklusive Bereiche, in denen Gäste die Wettkämpfe in besonderer Atmosphäre verfolgen konnten.
Präzise Umsetzung unter alpinen Bedingungen
Der Bau temporärer Eventstrukturen im Hochgebirge stellt besondere Anforderungen an Planung, Logistik und Montage. Schnee, Wind, tiefe Temperaturen und anspruchsvolle Geländeformen erfordern flexible Lösungen und eine exakte Koordination aller Arbeiten. Für die Freestyle-Weltmeisterschaften verbaute NÜSSLI insgesamt rund 23'000 Systembauteile mit einem Gesamtgewicht von rund 220 Tonnen. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen konnten sämtliche Bauwerke termingerecht fertiggestellt und rechtzeitig für die Weltmeisterschaften übergeben werden. Die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten trug wesentlich zum erfolgreichen Projektverlauf bei.