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Mai 2026 Einblicke : Tennis kennt keine Standardlösung

Ob im historischen Foro Italico in Rom oder im offenen Kurpark von Bad Homburg: NÜSSLI baut temporäre Tenniswelten, die sich in jede Umgebung fügen und danach wieder verschwinden.

Der passende Court für jeden Veranstaltungsort

Ein Tennisturnier findet nicht einfach auf einem Platz statt. Es braucht Zuschauertribünen, Hospitality, Medienbereiche, Spielerzonen, Technik und zahlreiche weitere Strukturen. Und jedes Turnier bringt dafür andere räumliche Voraussetzungen mit. Mal muss bestehende Architektur ergänzt werden, mal entsteht eine komplette Arena auf einer Fläche, die wenige Wochen später wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird. Temporärer Tennisbau bedeutet deshalb Präzisionsarbeit. Die Infrastruktur muss sich an den Ort anpassen, unterschiedliche Nutzungen ermöglichen und gleichzeitig den Anforderungen des internationalen Turnierbetriebs gerecht werden. Genau diese Kombination aus standardisierten Systemen und individuellen Lösungen macht jede Austragung zu einer eigenen Aufgabe.

Temporäre Tribünenlösung für internationales Tennisturnier in Spanien.
Temporäre Tribünenlösung für internationales Tennisturnier in Spanien.

Rom: Ergänzen, ohne anzutasten

Die Internazionali BNL d'Italia sind nach den vier Grand Slams das fünftgrösste Turnier der Welt und vereinen ATP 1000 und WTA 1000. Gespielt wird im Foro Italico, einer denkmalgeschützten Anlage mit Marmorstatuen und dem 1934 eröffneten Stadio Pietrangeli. Hier ist kaum etwas beliebig veränderbar: Rund 30 Prozent der Kapazität sind fest gebaut, den grösseren Teil ergänzt NÜSSLI temporär.

Im Pietrangeli und auf weiteren Courts entstehen so über 6700 zusätzliche Plätze. Die temporären Tribünen müssen sich präzise in eine gewachsene Architektur einfügen, deren Charakter erhalten bleibt. Bestehendes wird ergänzt, ohne es zu überformen – eine Aufgabe, bei der Planung, Präzision und Erfahrung entscheidend sind.

Bad Homburg: Alles temporär, mitten im Park

In Bad Homburg ist es umgekehrt. Das WTA-500-Rasenturnier vor Wimbledon findet im öffentlichen Kurpark statt, einem Denkmal- und Naturschutzgebiet, in dem nichts Permanentes stehen darf. Die komplette Anlage rund um den Center Court für rund 3500 Fans entsteht daher jede Saison neu und wird danach rückstandslos zurückgebaut.

Tribünen, Logen und LED-Wand fügen sich in eine Parklandschaft ein, die wenige Wochen später wieder ganz den Spaziergängern gehört. Die Herausforderung liegt hier nicht darin, Bestehendes zu ergänzen, sondern eine komplette Tenniswelt auf Zeit zu schaffen und sie anschliessend wieder verschwinden zu lassen.

Luftaufnahme des temporären Center Courts beim Bad Homburg Open mit vollbesetzten NÜSSLI-Tribünen und Hospitality-Zelten.
Luftaufnahme des temporären Center Courts beim Bad Homburg Open mit vollbesetzten NÜSSLI-Tribünen und Hospitality-Zelten.

Zwei Turniere, zwei Lösungen

Die beiden Beispiele könnten unterschiedlicher kaum sein. In Rom wird eine historische Sportanlage mit temporären Strukturen erweitert. In Bad Homburg entsteht eine komplette Turnierinfrastruktur in einem geschützten Park. Gemeinsam haben beide Projekte, dass die temporären Strukturen exakt auf ihren jeweiligen Einsatzort abgestimmt werden müssen.

Jede Kategorie stellt eigene Anforderungen

Ob ATP 500, ATP 1000 oder ein WTA-Turnier: Jede Kategorie bringt eigene Auflagen mit. Ein ATP-1000-Turnier verlangt neben dem Center Court zwei weitere Show Courts und höchste Standards bei Medien, Hospitality und Spielerbereichen. Die WTA setzt eigene Massstäbe bei Feldgrössen und Infrastruktur.

NÜSSLI kennt diese Regelwerke und plant die modularen Strukturen von Anfang an so, dass sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen – von Kommentatorenkabinen und Rollstuhlpodesten bis zu VIP-Logen. Die selbst entwickelten Tribünensysteme sind zentimetergenau konfigurierbar und nach europäischen sowie internationalen Standards zertifiziert.

Mehr als Tribünen und Courts

Was Zuschauerinnen und Zuschauer von ihrem Sitzplatz aus sehen, ist nur ein Teil der temporären Tennisinfrastruktur. Hinter den Kulissen entstehen Bereiche für Medien, Technik, Spieler, Schiedsrichter und Hospitality. Produktionsflächen, Zugänge und Wegeführung müssen ebenso berücksichtigt werden wie Sichtlinien und Sicherheitsanforderungen. Das modulare System von NÜSSLI ermöglicht es, diese unterschiedlichen Anforderungen zu einer funktionierenden Gesamtanlage zusammenzufügen. So entsteht eine Infrastruktur, die nicht nur rund um den Center Court funktioniert, sondern den gesamten Turnierbetrieb unterstützt.

Temporäre Eventinfrastruktur von NÜSSLI in Basel.
Temporäre Eventinfrastruktur von NÜSSLI in Basel.

Auf Zeit gebaut, mehrfach eingesetzt

Temporäre Tennisinfrastruktur ist nicht für einen einzigen Einsatz konzipiert. Die modularen Systeme lassen sich an unterschiedliche Flächen, Kapazitäten und Anforderungen anpassen und nach dem Event wieder demontieren. Bauteile und Systeme können dadurch bei verschiedenen Turnieren erneut eingesetzt werden. Aus einer temporären Konstruktion wird so ein flexibles Konzept, das über einzelne Austragungen hinaus funktioniert. Die wiederverwendbaren Strukturen ermöglichen es, unterschiedliche Veranstaltungsorte mit jeweils passenden Lösungen auszustatten und gleichzeitig eingespielte Systeme und Prozesse zu nutzen. Diese Flexibilität basiert auf der Erfahrung von NÜSSLI aus zahlreichen internationalen Tennisprojekten:

Trofeo Conde de Godó, Barcelona

Jahr für Jahr realisiert NÜSSLI die temporäre Tribünen- und Eventinfrastruktur für das traditionsreiche Sandplatzturnier in Barcelona.

BOSS OPEN, Stuttgart

Seit 2018 realisiert NÜSSLI die temporären Eventstrukturen für das Turnier und ergänzt die bestehende Tennisanlage mit hochwertigen Tribünen- und Hospitality-Lösungen.

Vollbesetzte Tribünen beim ATP 250 Geneva Open auf Sandplatz, Spieler beim Einlauf unter Banque Eric Sturdza-Sponsoring
Vollbesetzte Tribünen beim ATP 250 Geneva Open auf Sandplatz, Spieler beim Einlauf unter Banque Eric Sturdza-Sponsoring

ATP Geneva Open, Genf

Für das ATP Geneva Open realisiert NÜSSLI seit mehreren Jahren eine temporäre Tennisarena, die den Anforderungen eines internationalen ATP-Turniers gerecht wird. Die Infrastruktur schafft Raum für Zuschauer, Spieler und den Turnierbetrieb und fügt sich zugleich präzise in die Gegebenheiten vor Ort ein.

Von Rom bis Barcelona

Ob historische Sportanlage, geschützter Park oder moderne Turnierarena: Die Projekte von NÜSSLI zeigen, wie unterschiedlich temporärer Tennisbau sein kann. Auch bei den Swiss Indoors Basel, den Mutua Madrid Open, den ATP 250 Mallorca Championships und den Internationaux de Strasbourg entstehen Lösungen für ganz unterschiedliche Austragungsorte und Anforderungen. Zusammen mit weiteren Tennisprojekten in Europa und weltweit steht dahinter eine Erfahrung, die es ermöglicht, für jeden Ort die passende temporäre Tenniswelt zu schaffen.

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