Bild: Während der zweijährigen Bauzeit der neuen Sportanlage greift der Lausanne Hockey Club auf eine Ausweichspielstätt
Bild: NÜSSLI errichtet eine Container-Village aus insgesamt 135 vorgefertigten Containern, welche unter anderem die Infr
Bild: NÜSSLI errichtet eine Container-Village aus insgesamt 135 vorgefertigten Containern, welche unter anderem die Infr

NÜSSLI baut die grösste temporäre Eishockey-Arena der Welt

Die Sportstadt Lausanne erhält einen neuen Sportkomplex mit Hockeystadion für den heimischen Club sowie einem Schwimmbad mit einem Becken für die Olympischen Jugendspiele 2020. Insgesamt zwei Jahre wird der Bau der neuen Sportanlage in Anspruch nehmen. Damit das Team des Nationalliga-A-Hockeyclubs auch während der Bauphase wie gewohnt seine Trainingseinheiten und Saisonspiele austragen kann, realisiert NÜSSLI eine temporäre Eishockey-Arena.

September 2017

Während der zweijährigen Bauzeit der neuen Sportanlage greift der Lausanne Hockey Club auf eine Ausweichspielstätte von NÜSSLI zurück. Mit 66 Metern Breite und 96 Metern Länge ist die temporäre Eishockey-Arena weltweit die erste ihrer Art. Noch nie zuvor wurde eine Eishalle auf Zeit in dieser Grösse realisiert. Die umfangreiche Technik, welche für die Realisation der Interimslösung benötigt wird, stellte das Projektteam vor eine neue Herausforderung, die es mit Bravour löste.

Schlüsselfertiges Gesamtkonzept
Als Totalunternehmerin verantwortet NÜSSLI sämtliche Projektphasen; angefangen bei der Planung, über die Baueingabe, die bauliche Ausführung, Wartung, bis hin zum Rückbau der kompletten Eishockey-Arena. NÜSSLI plante das innovative Projekt mit Unterstützung der BG Ingenieure Lausanne. Dabei überzeugte das Projektteam den Kunden mit einem schlüsselfertigen Gesamtkonzept. Die Grundkonstruktion der Halle bildet ein konventioneller Stahlbau. Mit diesem gelang es dem Projektteam, die Arena über die gesamte Spannweite stützenfrei zu bauen. Auch bei der Fassadengestaltung sind dem Kunden, dank der vielseitigen NÜSSLI Kompetenz im Bereich Hallenbau, kaum Grenzen gesetzt. Der LHC entschied sich für eine zurückhaltende Verkleidung aus weissen Sandwich-Paneelen.

Das Innenleben der temporären Halle, wie die Tribünenanlage für 6700 Fans, besteht hauptsächlich aus NÜSSLI Systemmaterial und kann später komplett rückgebaut und für weitere Projekte wiederverwendet werden. Diese Bauweise überzeugt nicht nur durch ihre Nachhaltigkeit, sondern auch durch kurze Realisierungszeiten und bietet sämtlichen Fans auf den Tribünen eine optimale Sicht auf das Spielfeld. Diese Meinung teilt auch ein Fan des Lausanner Hockeyclubs: «Auf der neuen Tribüne kann man dem Spiel viel besser folgen und braucht nicht mehr aufstehen, um den Puck zu sehen.» Auch die technische Ausstattung der temporären Eishockeyhalle ist auf dem neuesten Stand: Die Beleuchtung sowie die Anlagen für Ton und Bild entsprechen den aktuellen Anforderungen der SRG SSR für TV Übertragungen. Damit kommen auch die Fans zu Hause voll auf ihre Kosten.

Auch neben dem Eishockeyfeld soll es den Fans und den Sportlern an nichts fehlen. Zusätzlich zum Hospitality-Bereich errichtet NÜSSLI eine Container-Village aus insgesamt 135 vorgefertigten Containern, welche die Infrastrukturen für Medien und Presse, Garderoben, Büros, Technik, sowie für einen Shop und ein Ticketoffice bereithält. «Das Team profitiert von den schönen grosszügigen Räumen, auch wenn sich diese in Containern befinden», betont Thierry Comte, Materialchef des LHC. Auch die Mannschaft des Hockeyclubs ist von ihrer Interimspielsstätte so angetan, dass sie sie am liebsten gar nicht mehr hergeben möchten. «Die temporäre Arena ist unser neues zu Hause geworden. Die Saison-Vorbereitung in der neuen Umgebung hat uns Auftrieb gegeben und uns ermöglicht die Alltagsroutine abzulegen», ist Dan Ratushny, Cheftrainer des LHC, überzeugt.

Komplexe Herausforderungen – raffinierte und nachhaltige Lösungen
Das Eisfeld entspricht den aktuellsten Standards der National Hockey League. Die Eisproduktion begann bereits im Sommer. Dabei galt die umfangreiche Technik, welche für die Produktion notwendig war, als die grösste Herausforderung. Die Feuchtigkeit, die bei der Herstellung der Eisfläche entsteht, stellte das Planungsteam von NÜSSLI vor eine komplexe Aufgabe. Gelöst wurde das Problem mit einer speziellen Entfeuchtungsanlage, welche innerhalb der Halle selbst bei heissen Aussentemperaturen ein trockenes Klima schafft und so die Nebelbildung über dem Eis verhindert.

Auch die Frage, was mit der Eishockey-Arena nach ihrem Einsatz in Lausanne geschieht, stellte sich das Projektteam von NÜSSLI schon lange vor der Fertigstellung im August 2017. Bereits während der Konzeptphase plante NÜSSLI die temporäre Arena mit Option auf Weiterverwendung nach ihrem Rückbau in zwei Jahren. Dabei sieht das Konzept vor, dass die Halle mit wenigen Änderungen für weitere Sportarten eingesetzt werden kann.

Spektakulär und individuell
Als raffinierte Übergangslösung – wenn die übliche Spielstätte gerade nicht zur Verfügung steht – bieten temporäre Hallen von NÜSSLI unseren Kunden die Möglichkeit, ihren Sport-Event dort stattfinden zu lassen, wo sie es sich wünschen.  Bei der Realisierung von temporären Eventhallen nehmen unsere Experten auch aussergewöhnliche Herausforderungen an und begeistern Gäste und Publikum mit anspruchsvollsten Raum-bauten für jede temporäre Nutzungsdauer. Verschiedene Hallensysteme ermöglichen dabei einfache oder hochkomplexe Lösungen mit sehr flexiblen Grundrissen. So können Agenturen und Architekten ihrer Kreativität bei der Fassadengestaltung und der Hallenform freien Lauf lassen.

Unsere einzigartigen Hallensysteme sind flexibel, kosteneffizient und ermöglichen auch mehrgeschossige Konstruktionen bei extrem kurzen Aufbau- und Abbauzeiten. Mit unserer neuesten Entwicklung verwirklichen wir Hallenbauten aus Systemmaterial in jedem Gelände ohne aufwendige Fundamente, ohne grossen Baukran und mit minimalem Bauplatz. Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Während temporäres Bauen an sich bereits Ressourcen schont, setzen wir darüber hinaus bevorzugt innovative und wiederverwendbare Materialien ein und sorgen so für eine gute Ökobilanz.

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Marike van der Ben

Marike van der Ben

Team Leader Marketing

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