Ruhrtriennale 2011, Ruhrgebiet
Die Ruhrtriennale ist das internationale Fest der Künste im Ruhrgebiet. Schauplätze der Ruhrtriennale sind Industriedenkmäler des Ruhrgebietes, die bei der Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) von 1989-1999 in Aufführungsorte für Musik, Theater, Literatur und Tanz verwandelt wurden. Die Idee, ein Kulturfestival an die Industriekultur im Ruhrgebiet zu koppeln, wurde bei Publikum sehr positiv aufgenommen. Seit 2002 findet die Ruhrtriennale jährlich statt.
Für die Veranstaltung im 2011 bekam NÜSSLI von der Organisation Kultur Ruhr GmbH den Auftrag drei verschiedene Veranstaltungsorte mit Tribünen auszustatten. Der Standort Gladbeck mit der Vorstellung Macbeth erforderte einen komplizierten Tribünenaufbau mit einer starken Steigung, diversen Treppenaufgängen und Bestandsüberbauungen mit Überbrückungsträgern. Bei dem Aufbau war in der unter Denkmalschutz stehenden Maschinehalle viel Vorsicht geboten. Das 10-köpfige Montageteam baute die komplexe Anlage in 2 Tagen auf. Auf und neben einer Jugendstil-Empore wurde die Tribüne errichtet. Das Material musste zum Teil über sehr weite Wege getragen werden, da ein Staplerverkehr nicht möglich war.
Die Turbinenhalle der Jahrhunderthalle Bochum diente als weiterer Standort. Auch in der Halle, die zwei historische Turbinen – eine aus den 30er Jahren, die andere aus dem Jahre 1958 – beherbergt, wurde auf den Bestandsschutz sehr grossen Wert gelegt.
Auf begrenztem Raum baute NÜSSLI eine Tribüne mit verschiedenen Überbrückungsträgern, um die Entfluchtungswege zu gewährleisten. Eine Zuschauertribüne für 300 Personen entstand auf sehr beengtem Raum in der Gebläsehalle in Duisburg. Auch hier war ein Staplerbetrieb nicht möglich, da der aufwändig renovierte Veranstaltungsraum im Obergeschoss lag.







